Wo höchste Reinheit gefordert ist, reicht sichtbare Sauberkeit nicht aus. Ultraschallreinigung nutzt physikalische Effekte, um selbst feinste Rückstände materialschonend zu entfernen – effizient, reproduzierbar und validierbar.

In Labor, Fertigung oder Medizintechnik genügt sichtbare Sauberkeit nicht. Rückstände wie Fette, Polierpasten oder Proteine können Prozesse stören oder Normen verletzen – besonders in feinen Strukturen. Richtig eingesetzt, ermöglicht Ultraschall neben der Reinigung auch das Emulgieren, Homogenisieren und Passivieren.
Die Lösung: Ultraschallreinigung mittels Kavitation. Dabei entstehen im Reinigungsmedium mikroskopische Bläschen, die beim Kollaps energiereiche Druckimpulse erzeugen – und selbst hartnäckige Partikel aus Poren, Bohrungen und Spalten lösen. Gründlich, berührungslos und reproduzierbar.


Im Ultraschallbad entstehen durch den Wechsel von Schallüber- und Unterdruck mikroskopische Blasen, die sich ausdehnen und wieder kollabieren. Kavitation tritt dabei in zwei Formen auf: stabiler und ransienter Kavitation.
Diese Prozesse laufen millionenfach pro Sekunde ab – berührungslos und materialschonend. Mehr zur physikalischen Grundlage finden Sie in unserer Fachbroschüre „Faszination Kavitation“.

Material, Geometrie und Verschmutzung der Bauteile bestimmen, wie gereinigt werden muss. Neben Reinigungsmedium, Temperatur und Zeit ist die passende Ultraschallfrequenz entscheidend für optimale Ergebnisse.
Tiefe Frequenzen (25–40 kHz) erzeugen große, energiereiche Kavitationsblasen – ideal für robuste Oberflächen und starke Verschmutzungen wie Öl, Polierpasten oder Rost. Hohe Frequenzen (80–130 kHz) reinigen deutlich sanfter und eignen sich für empfindliche Werkstoffe und feine Strukturen, etwa in der Elektronik oder Medizintechnik.
Die präzise Frequenzwahl sorgt für gründliche, materialschonende Reinigung und reproduzierbare Resultate.

Ein Ultraschallprozess ist mehr als nur das Reinigen. In vielen Branchen – z. B. der Medizintechnik – sind strukturierte Mehrschrittprozesse entscheidend:
Elma-Anlagen sind für diese Anforderungen gebaut – automatisiert, validierbar und dokumentierbar.
Hygienische Sicherheit für höchste Standards
Analysen, Ansätze, Apparaturen – ultrasauber
Feinste Präzision trifft sanfte Reinigung
Materialreinheit in mikroskopischem Maßstab
Entgraten, reinigen, polieren – mit System
Sauberkeit auf Nanoebene

Reinigungseffizienz hängt nicht nur von Mechanik und Temperatur ab – sondern auch von der richtigen Chemie. Elmaclean Reinigungschemie ist speziell auf Ultraschallprozesse abgestimmt. Enthaltene Tenside senken die Oberflächenspannung und fördern so die Kavitationswirkung. Die Medien sind materialverträglich, rückstandsfrei und effektiv gegen Fette, Öle, Polierpasten und Proteine. Gerät und Chemie bilden ein optimal abgestimmtes System.




Über 75 Jahre Erfahrung in Reinigungstechnologie
Eigene Chemie- & Verfahrenstechnik
Entwicklung & Fertigung in Deutschland
Persönlicher Support & technischer Service

In vielen Anwendungen ist es nicht nur wichtig, dass gereinigt wird – es muss nachgewiesen werden können. Elma unterstützt Sie mit strukturierten Qualifizierungsprozessen für Ihre Ultraschallreinigungsgeräte und -anlagen.; Unser Service: Technische Dokumentation & Qualifizierungsprotokolle; Begleitung von Werksabnahme, Inbetriebnahme & Validierung; Schulungen & Checklisten für Ihre QS-Teams; So wird Ultraschallreinigung zur nachvollziehbaren Prozesskomponente – auch für GMP, MDR, FDA oder interne Audits.